PlASTIK IM MEER

Die Plastikflut?

Bilder von Plastik im Meer haben wir alle schon gesehen. Jeden Tag gelangt mehr Müll in unsere größten Ökosysteme: unsere Ozeane. 

Wenn wir es wegwerfen, ist es nicht weg – sondern zum Beispiel im Hals oder im Magen anderer Arten.

– Craig Leeson, Regisseur, „A Plastic Ocean“, Juli 2017

Wie kommt Plastik ins Meer?

Immer mehr Plastikabfall gelangt in die Meere oder werden an die Küste gespült. Kompliziert wurde es erst richtig, als der Plastikmüll über verschiedene Wege ins Meer gelangte. Ein Großteil des Abfalles stammt vom Land. Dieser wird meist mit Abwässern über die Flüsse ins Meer befördert. Zu den besonders stark betroffenen Gebieten zählen Küstenregionen sowie dicht besiedelte und touristische Spots aus Europa, den Vereinigten Staaten oder Indonesien.

Gründe wie eine unzureichende Bildung oder auch Ignoranz verursachen, dass viele Menschen ihren Plastikmüll am Strand liegen lassen. Aber auch Schiffsfahrten von Handel, Tourismus und Sportschiffen tragen zur Meervermüllung bei. Durch Wind- und Meeresströmungen wird der langlebige Plastikabfall sehr weit transportiert und erreicht ferne Gebiete. Auf einem Quadratkilometer konnten ca. eine Million Plastikteile nachgewiesen werden. Problematisch ist auch der Mikroplastik. Es handelt sich da um Kunststoff, welcher in kleine Plastikteilchen der Größe von 20 bis 50 Mikrometern zerfallen ist und mit bloßem Auge zunächst nicht sichtbar ist. 

Was sind die Folgen von Plastik im Ozean

Durch Meeresströmungen wird aus dem ganzen Müll eine treibende Müllkippe oder auch die sogenannte Plastiksuppe gebildet. Diese gravierenden und fortlaufende Verschmutzung der Meere bringt fatale Konsequenzen mit sich, die Meeresbewohner und auch den Menschen betreffen. Jedes Jahr werden fast eine Million tote Seevögel oder über hundert Tausende Meeressäuger durch den Plastiktod aufgefunden.

Der Grund dafür ist, dass die Tiere den Plastikmüll als solchen nicht erkennen und Kunststoff für Nahrung halten. Die Organismen können Plastik nicht zersetzen, stattdessen verklumpt er im Magen und kann nicht mehr ausgeschieden werden. Mit einem vollen Magen, aber dem ungestillten Hunger, erleiden die Tiere einen tragischen Tod. Auch Korallen, Muscheln oder Krill nehmen Ihre Nahrung durch die Wasserfilterung auf wodurch der Konsum von Mikroplastik und anderen Schadstoffen nicht verhindert werden kann. Die Fische ernähren sich wiederum von Korallen und Co., weshalb auch sie Plastik und Schadstoffe aufnehmen. 

Am Ende schließt sich die Nahrungskette, weil die Menschen Fische und Meeresfrüchte verspeisen und ebenfalls die zerkleinerte Version des Meeresplastiks, sowie darin enthaltene Schadstoffe aufnehmen.

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